Annette Ameise

Kleine gehäkelte Ameise

So ein schöner sommerlicher Tag. Alles grünt, blüht und überall tauchen diese kleinen Sandhügel auf, wo scharen williger Arbeiter unermüdlich umherwimmeln und einem ein schlechtes Gewissen machen, dass man selber faul in der Hängematte liegt.

Aber so faul war ich gar nicht. Immerhin habe ich nach der Anleitung der wunderbaren Jackie diese Homage die Ameisen gehäkelt.
Das reicht auch. Jetzt lege ich wieder die Füße hoch und genieße das traumhafte Wetter.
Laßt es euch ebenfalls gut gehen!

 

Da rasselt das Glühwürmchen

Als Kind hatte ich ein Glühwürmchen-Kuscheltier, dass ich heiß und innig geliebt habe. Es hatte ein großes Plastikgesicht, das leuchtete, wenn Batterien eingesetzt waren. Ich fand es super.
Das war meine Inspiration für diese Rassel. Klein, schnuffelig, mit knubbeligen Armen und Schlafmütze. Die ähnlichen Grüntöne harmonieren meines Erachtens gut und sind absolut genderneutral, aber es spricht ja auch nichts dagegen andere Farben zu verwenden. Basis der Figur ist die Schmetterlingsrassel, deren Anleitung das furzende Einhorn euch jüngst aufgeschrieben hat. Weiterlesen

Schmetterlingsrassel fürs Mai-Baby

Für Mai-Babys muss es schon eine besondere Rassel sein. Warum also nicht ein Schmetterling, der dank Sicherheitsaugen vom ersten Moment an zum Einsatz kommen kann und auf flinken Flügeln das Kinderzimmer erobert. In absoluter Mädchenmanier habe ich diesmal in rosa-pink-lila gearbeitet, wobei auch nichts gegen eine Blau-Kombi oder genderneutrale Regenbogenfarben spricht. Ein Schmetterling kann rechts wie links. Und wer selber die Nadel schwingen möchte liest weiter… Weiterlesen

Geisha und Sumō

Geisha-Sumo-Crochet

Heute widmen wir uns mal den japanischen Unterhaltungskünstlern. Eine Geisha ziert schon seit längerem meine Teetasse. Und nachdem sie fertig gehäkelt war, musste auch noch ein Sumō her, der mir jetzt fast besser gefällt, als die viel aufwendigere Geisha.

Bei den beiden sieht man ganz gut, wie die Proportionen meiner Figuren funktionieren. Der Kopf der Geisha ist minimum zwei Zunahmerunden breiter als der Körper. Beim Sumō ist es genau umgekehrt. Der dicke Bauch entsteht, indem man nochmal zwei Zunahmerunden drauflegt. Zwischen Armen und Beinen liegen nur 5-10 Maschen. Manchmal lohnt es sich auch einfach den anfänglichen Maschenring zu variieren; sprich ein 6er Ring für die Beine, ein 4er Ring für die Arme, anschließend regelmäßig zweimal zunehmen und so lang Runden drehen, bis die gewünschte Länge erreicht ist. Die Beine werden gefüllt, bei den Armen ist das nicht unbedingt notwendig.

Die Figuren sind übrigens maximal 10 cm groß. Also bei den oben beschriebenen Dimensionen schön auf die Relation achten und großzügig anpassen.
Ich verwende für diese und andere Figuren übrigens ausschließlich eine 2er Nadel und Catania Wolle von Schachenmayr (jedes andere Garn vergleichbarer guter Baumwollqualität geht auch!). Dabei häkle ich so fest, dass mir regelmäßig – sprich vierteljährlich – die Nadel bricht. Ich scheine dem Material auf Dauer sehr zuzusetzen, dementsprechend günstige Optionen wähle ich hier auch. Wenn einem eine Furl durchbricht, müsste ich schließlich stundenlang weinen. Also immer schön feine Nadel nehmen, gute Baumwolle und dann ordentlich fest häkeln, dann wird das auch mit den Miniaturfiguren und nirgendwo schaut das Füllmaterial raus.

Wie geil sind bitte Gürteltiere?

Na, mega geil, muss die Antwort natürlich lauten. Ich hätte es nicht gedacht, aber ein Gürteltier zu häkeln, ist die reinste Freude. Die Idee dazu stammt übrigens von meinem Muttertier, das sich dankenswerterweise immer wohlwollend mit meinen Häkeleien beschäftigt, aber mit Vorschlägen sonst eher zurück hält. Das hat sie jetzt davon. Kaum steuert man eine Idee bei, wird die auch sofort in die Tat umgesetzt und auch noch drüber geschrieben.

Damit ihr eine Relation habt, seht ihr das Setting auch mal in der Totalen. Das Gürteltier ist wirklich mini. Man muss schon wissen, dass es in dem Sandhaufen unter dem vertrocknenden Bambus sitzt, um es entdecken zu können.
Ohne Panzerung sah es auch zuerst ein wenig nach einem Drachen aus bzw. mein Lieblingsmitbewohner fragte kurz, ob ich jetzt Eidechsen häkeln würde, was ich versuchte nicht als Affront aufzunehmen. Es sehen nunmal nicht alle Häkeleien auf Anhieb super aus. Aber dank der Panzerung und mit dem dritten Satz Ohren – die ersten waren arg zu groß bzw. vollkommen verunglückt – macht es was her. Weiterlesen