Ungeheuer zum liebhaben


Letzte Woche war noch Sommer, jetzt ist definitiv Herbst. Es regnet seit dem Aufstehen. Da bereits jetzt alle stöhnen, will ich euch mit dem kleinen Seeungeheuer erfreuen. Dank seiner schottischen Abstimmung ist es Kälte und Nässe gewohnt. Das Nessie Pattern ist unglaublich detailliert und wirklich gut geschrieben. Ich kann es euch nur ans Herz legen.

Der hübsche Schwung im Halsbereich entsteht durch die Füllung mit Pfeifenreinigern. Ineinander verdreht geben sie dem gehäkelten genug Steifigkeit, um den Kopf zu tragen und den Hals dynamischen zu formen. Damit euch beim Füllen der Figur nicht irgendwann die Metallspitzen in die Finger stechen, empfehle ich, die Enden einzudrehen und an den Enden jeweils eine Schlaufe zu Formen, die dann mit Wattefüllung umgeben solide verankert werden können. So verrutscht euch der Pfeifenreiniger auch nicht beim Weiterhäkeln. Die Nackenfalten habe ich mit wenigen Stichen fixiert. Beim Schwanz lohnt es sich besonders, der Anleitung genau zu folgen, da die geschwungene Form gehäkelt wird und nicht anschließend geformt wird. Geübte Finger schaffen Nessie in guter Spielfilmlänge.
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Wie ihr seht, ist Nessie nicht wirklich ein Seeungeheuer, sonder vielmehr ein Kuschelmonster. Aber bei der Wahl des Schals kam dann doch die schottische Herkunft durch.

Also macht’s euch kuschelig dies‘ Wochenende!

 

Lieber Cupcakes häkeln, als Kuchen essen

Sind sie nicht süß? Winzig-kleine Küchlein, liebevoll dekoriert Tortenstücke und niedliche Mini-Cupcakes aus der Häkelnadel des furzenden Einhorns.
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Dank der wundervollen Anleitung von Twinkie Chan! sind die Cupcakes schnell gemacht. Sie hat auch ein ganz großartiges Video gemacht, das das etwas gewöhnungsbedürftige Format der geswirlten Creme verständlich macht. Das furzende Einhorn würde sich zwar lieber die Haare ausreißen, als die Cupcakes als Haarschmuck in die Mähne zu tackern, aber das steht auf einem anderen Blatt!

An den Pattern für den Schokoladenkuchen und Himbeer-Muffin muss noch gefeilt werden, aber sobald diese fertig sind, wird geteilt.

Frau Sonne und Herr Regenbogen

Schietwetter in Hamburg? Quatsch! Ist halt nur manchmal etwas windiger, nasser oder bewölkter als im Rheinland. Amy Gains „Happy Day Mobile“ impft diese gesunde Haltung allen Kindern bereits vom ersten Tag an ein.Baby_Crib_Weather_Mobile-Crochet
Der schnauzbarttragende Regenbogen ist zwar im Original so nicht vorgesehen, aber meines Erachtens sau-niedlich. Auch bei den Wolken bin ich von der Vorlage abgewichen. Ich habe die Kreise verdoppelt, gefüllt und beidseitig an der Sonne angebracht. Die vorgesehenen Wolken hingen beim ersten Anlauf so formlos an den Strahlen der Sonne, dass ich eine Alternative brauchte.

Jetzt reicht es mir aber auch vorerst mit dem niedlichen Babyzeug und ich mache mich wieder an putzige Amigurumis, bevor meine biologische Uhr durchdreht.

Noch mehr Babysachen

Keine Ahnung wie Sich-bereits-Fortpflanzende (also Eltern) und ihr Nachwuchs dieses Zähnekriegen aushalten. Ich stelle mir das unglaublich frustig vor: Stück für Stück schiebt sich die künftige Kauleiste ins Licht – unter Schmerzen und Gebrüll. Ich bin ja schon bei der Zahnsteinbehandlung memmig. Aber zum Glück gibt es den „Bubbles Goldfish Teether“ von ChiWei.

Ich bin ziemlich entzückt von diesem Beißring. Die Holzteile sind aus unbehandeltem, ökologisch angebauten Holz. Die Wolle vorgewaschen und damit speichelfest. Statt des im Original verwendeten Stoff-Geschenkbandes habe ich ein Lederband genommen. Das ist zwar nicht so farbenfroh, aber deutlich solider und passt besser zu den anderen Naturmaterialien. Für die Rassel im Fischkörper musste erneut ein Überraschungsei dran glauben.