
Da ich – wie schon erwähnt – gar nicht einsehe für gehäkelte Algen und Anemonen Geld auszugeben, will ich heute mit euch die denkbar einfache Anleitung aus meiner Feder teilen.
Die mittig platzierte Anemone (siehe Bild oben links und mitte) besteht aus zwei Teilen: Einer beigen Kugel, die aber nur zu zweidrittel gefüllt wird, damit man sie leicht dem Untergrund anpassen kann, und einem hellbeigen Deckel. Der Deckel wellt und wölbt sich ansprechend. Der Trick besteht darin in Runden zu arbeiten und immer arhythmisch Maschen zu verdoppeln, nachdem das erste drittel ganz brav regelmäßig und plan auf die gewünschte Größe gebracht wurde, was sich natürlich an eurer dunkleren Ausgangskugel orientiert. Danach hatte ich das beste Ergebnis bei folgendem Rhythmus:
*sc, inc*, *2sc, inc*, *3sc, inc*, *4sc, inc*,*2sc, inc*, *3sc, inc*, *4sc, inc*,*5sc, inc*, *3sc, inc*, *4sc, inc*, *5sc, inc* usw. bi zur gewünschten Größe. Der Deckel sollte min. 3 cm über die Kugel hinausragen, damit man auch von den Wellen was hat. Für die Befestigung reichen wenige Stiche in der Mitte der Objekte.

Für die weiteren Seeanemonen und Korallen suchte ich mir zuerst einen passenden Satz Farben heraus. Da meine Fische/Seepferdchen bereits recht bunt geworden waren, blieb ich im mittleren Grünbereich und nahm ein mildes Gelb als Akzentfarbe.
Die blumenkohlartige Koralle besteht aus einem runden Kern (nicht abgebildet) auf den Fächerartig die (links zu sehenden) zweifarbigen Blätter aufgebracht werden. Die jeweiligen Fächer solltet ihr farblich variieren, damit später ein zufälliges Muster entsteht, das übrigens sämtliche Fehlhäkeleien verzeiht. Also bitte nicht ribbeln, wenn ihr das Gefühl habt, das passt so nicht, sondern einfach weiterhäkeln. „Das soll so. Das ist in der Natur auch nicht anders“, sei eure Antwort, sollte sich jemals jemand erdreisten euch darauf anzusprechen…
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