Der Frühling zieht ein…

Jedes Jahr freue ich mich darauf, die ersten Korkenzieherweiden, Kirschblütenzweige und Weidenkätzchen ins Haus zu holen. Aber der Sumpf, der sich manchmal schon nach Tagen oder Stunden in der Vase bildet, ist mir ein Graus. Die letzten Jahre habe ich dann die Zweige in regelmäßigen Abständen aus der Vase gehievt, die gesamte Wohnung voll gekrümelt und die Vase sowie Zweige abgewaschen, damit wenigstens zwei/drei Tage das ganze wieder gut aussah. Erst in diesem Jahr bin ich darauf gekommen, die klaren Vasen einfach zu umhäkeln.

vorher-nachher

Diese Kirschblütenzweige waren übrigens erst zwei Stunden in der Vase, als sie anfingen das Wasser unschön zu verfärben. Mit T-Shirt-Garn, einer großen Nadel und festen Maschen läßt sich der Sumpf aber schnell aus dem Blickfeld zaubern. Einfach grob Maß nehmen, ein entsprechend großes Rechteck häkeln, nochmal schnell vergewissern, dass die Größe ausreichend ist und dann die Seite zunähen. Übergestülpt und fertig. Einen Boden habe ich mit Absicht nicht gehäkelt, da besonders die schmalen Vasen inclusive Zweigen sensibel auf unebenen Grund reagieren.

Und weil das bei der ersten Vase so gut funktioniert hatte, habe ich auch gleich die Zweite umgarnt. Diesmal in Rot, weil es perfekt zu meinem Lieblingsleseplatz in rotem Cord passt und weil die grünen Zweige etwas mehr Farbe vertragen können als zarte Kirschblüten.

Ich hoffe, ihr könnt mit der Anregung etwas anfangen und schüttelt nicht verständnislos den Kopf, weil ihr das schon seit Jahren so schön in der Wohnung habt.

 

Lobe das furzende Einhorn...

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