Immer noch kalt…

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Niemand, aber auch wirklich niemand, will dieses Wetter! Doch während es draußen graupelt, schneit, hagelt oder einfach nur Bindfäden regnet, muss das furzende Einhorn nochmal die Nadel schwingen, um einen kuscheligen Loopschal zu fabrizieren. Hinzu kommt, dass die Winterwolle in den letzten Wochen so drastisch reduziert war, dass man ohne einen Arm voll nicht aus dem Laden konnte…

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Das dezente Rippenmuster entsteht, wenn ihr feste Maschen locker ausschließlich in die hintere Schlinge der Maschenreihe arbeitet. Bei diesem dicken Garn und der auffälligen Farben reicht das meines Erachtens an Struktur. Und dank des Ausverkaufs an Winterware sind wir mit 21 Euro dabei. Ja, richtig, da war die Nadel dreimal so teuer, aber die brauche ich ja auch noch für andere Projekte.
Hoffen wir, dass es bald wieder warm wird!

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Bevor es warm wird…

… muss ich euch doch unbedingt noch meine wunderbaren Stirnbänder/Ohrenwärmer zeigen, die ideal sind, wenn es nicht mehr eisig ist, aber einem dennoch unangenehm kühl der Wind um die Ohren pfeift.

Wie ihr seht, ist es puristisch beige oder um genauer zu sein schurwollenes-warm-weiß. Ich habe simples Sockengarn dafür genommen in lockeren Festen Maschen in Runden gearbeitet. Startend mit einem 6 MR, gleichmäßig zunehmen bis ihr bei (24) oder (30) Maschen landet, weiterarbeiten bis der Schlauch lang genug ist, zusammennähen und nach Wunsch dekorieren. Ich habe mich für eine Schleife Ton-in-Ton entschieden.
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Loop-Schal fürs Schwesterherz

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Es kann nicht immer nur Amigurumi sein. Zwei, drei Abende habe ich in den letzten Wochen für einen Loop-Schal abgezwackt. Quasi back-to-the-roots. Dank der Feinarbeiten in den letzten Monaten werden meine Schals nun auch immer besser und das Maschenbild immer ordentlicher.
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Das Muster ist denkbar einfach: 2 Reihen feste Maschen, 2 Reihen halbe Stäbchen und fertig. Je schlichter das Maschenbild, um so schöner kommt die Struktur des Bändchengarns zu tragen. Damit der Loop-Schal zu den Dimensionen der Trägerin passt, häkele ich schulterbreit und mannshoch. Die Formel „schulterbreit/mannshoch“ ist läppisch, aber so fällt er großzügig, ohne die Trägerin zu würgen oder mengenmäßig zu erdrücken.

Eine kleine Blume vervollständigt das Geschenk für mein Schwesterherz. Anleitungen dafür gibt es im Netz unzählige. Ich favorisiere eine Picot-Kante, die in sich geschlungen problemlos eine Rosette ergibt. Mit ein paar Stichen zusammennähen und an einer Sicherheitsnadel befestigen – fertig.
Die Herbstwinde können also kommen …