Blick zurück nach vorn

Da ihr bestimmt alle die unzähligen Jahresrückblicke leid seid, klemme ich mir auch mal die Selbstbeweihräucherung nach der Art „Das waren die erfolgreichsten Blogprojekte meinerseits in 2015“ und zeige euch stattdessen lieber, womit alles angefangen hat:

DesfurzendenEinhorns-ErstesProjekt

Eine Freundin schenkte mir zum Geburtstag 2014 mein erstes Häkelbuch, indem auch Tierfiguren waren. Großartig! Ich war  total angefixt und übernahm mich gleich an einem Riesen-Hasen mit Schlenkerarmen und mehr Runden als ich damals zählen konnte. Captain Muschelpopo wurde er später vom glücklichen Jungen getauft, der mein Erstlingswerk sein eigen nennen durfte. Allerdings musste ich auch noch für eine Piratenaugenklappe und das notwendige Outfit sorgen. Denn – wie ich lernte – haben selbst Bionaden-Biedermeier-Kinder, sobald sie sprechen können, so rein gar nichts über für monochrome und gesichtslose Hipster-Hasen.

Captain-Muschelpopo

Das Hasenvieh hat Abende über Abende gefüllt, war viel zu groß für ein Erstlingswerk und im Nachhinein auch gar nicht so perfekt gearbeitet, wie ich das heute gerne habe. Aber ich war um eine Erfahrung reicher und versuchte mich danach dank diverser, kostenfreier Anleitungen im Netz an kleineren Werkstücken.

DesfurzendenEinhorns-Erst-Schritte

So probierte ich mich von Juli bis November 2014 fleißig durch die verschiedenen Wollqualitäten und Nadelstärken. Ich fand heraus, dass ich die Häkelei besonders liebe, wenn sie handgroß, aus Baumwolle und mit einer 2er Nadel zu bewerkstelligen ist. Und nebenbei legte ich den Grundstein – wie unschwer zu erkennen – für das Aquarium, was einer meiner ersten Posts hier war.

Bärthold war dann das erste Häkeltier, dass ohne explizite Vorlage nur aus meinem Kopf entstand. Zugegeben ein Teddy ist jetzt nicht gerade der Mount Everest der Kreativität; aber dafür dass jede Masche meiner Fantasie entsprang und des furzenden Einhorns Hufe glühten, bin ich heute noch sehr stolz auf meinen ersten Häkelbären.

Bärthold

Und noch stolzer bin ich darauf, dass ich jüngst (sprich nach einem Jahr bespielt werden) ein Bild von Bärthold in den Armen seiner stolzen Besitzerin erhielt, die ihn mit zunehmender Kraft ordentlich durchknuddelt. Und noch fehlt kein Auge, kein Ohr, kein Herz – ich Fest-Näh-Genie!
Wenig später habe ich mich dann durchgerungen, meinen Blog zu starten, der jetzt bald ein Jahr wird… Höchste Zeit also für einen Blick zurück nach vorn!

 

Lobe das furzende Einhorn...

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