Blumige Spieluhr

Da ich – wie erwähnt – nicht nur eine Spieluhr hatte, konnte ich nicht widerstehen und habe mich gleich an das zweite musikalische Babygeschenk gemacht.

Diesmal spielt sie „A wonderful world“ und lässt sich über das untere Blütenblatt aufziehen. Die Augen sind gehäkelt und ebenso wie der Mund aufgestickt. Die Blütenblätter sind doppellagig. Das macht sie einerseits wunderbar formbar andererseits  zum Wollgrab. Rund 250 g Wolle sind bei diesem Projekt draufgegangen. Daraus machen sich andere einen Schal. Mit rund 20 cm Durchmesser und um die 400g Gewicht ist sie  auch eher nicht geeignet, um sie über die Krippe zu hängen. Das könnte das Kinderbettchen optisch bzw. seinen Bewohner praktisch erschlagen. Aber dank der soliden Schlaufe macht sie sich bestimmt gut überm Wickeltisch oder ähnlichem.
Spieluhren fallen aufgrund des Aufziehseils eh in die Kategorie „Strangulationsgefahr“ und sind deshalb besser außerhalb der Reichweite von Kleinkindern anzubringen. Soviel habe ich von den ganzen Müttern um mich herum schon gelernt.

Bärige Spieluhr

Vor einiger Zeit habe ich ein paar Spieluhren günstig geschossen, die seitdem ihrer Verarbeitung harten. Jetzt ist es endlich soweit: Ich präsentiere stolz den Lullaby-Bear, meine erste Häkelei mit Musik.
Teddy-Music-Box-1
Die Spieluhr selbst ist im Kopf untergebracht und lässt sich über die Schleife aufziehen. Es war ein ziemliches Gefummel die Musikbox in den Kopf samt Füllwatte reinzubekommen. Aber wenn man erstmal auf die Idee gekommen ist, die Öse an der Box als Verankerung zu nutzen und mittels eines Fadens beim Füllen immer wieder zu justieren, funktioniert es ganz gut. Die braunen Glasaugen habe ich hell unterlegt, damit sie auf dem dunklen Kopf nicht verschwinden. Das Garn ist ungewöhnlich dick im Vergleich zu meinen sonstigen Projekten, aber dafür bekommen jetzt auch die kleinsten Babyfinger die Füllwatte nicht herausgeprokelt – 6er Garn und 3,5er Nadel sei dank.