Elefantenschnullerkette

Erinnert ihr euch noch an die Kinderwagenkette mit Elefanten? Hier ist die zugehörige Schnullerkette, damit der Nachwuchs auch außerhalb des Buggys nicht ohne Rüsseltier unterwegs ist. Dankenswerterweise durfte ich meiner Nachbarin wieder den Kinderwagen entführen und auch einen Schnuller borgen, damit ihr das Accessoire in seiner „natürlichen Umgebung“ sehen könnt.

Schnullerkette-Elefant

Die Holzkugeln habe ich wieder mit Martha Stuarts speichelechter und waschmaschinenfester Acrylfarbe lackiert. Der Rüssel ist mit in sich gedrehten Pfeifenreinigern gefüllt, damit der Rüssel auch mal hängen kann – je nach Stimmung. Das kleine Glöckchen ist extrem leise und nervt garantiert weder den Besitzer noch die Eltern.

Die Augen sind vernäht und geklebt, weil die Größe des Kopfes keine Sicherheitsaugen zuließ. Die Hinterlegscheiben waren einfach zu groß und entstellten den Ausdruck. Aber mit genug Stichen hält das auch so. Jeglicher Schnuller kann an das Lederband geknüpft werden. Ihr könnt aber auch über Schnullerclips nachdenken, die ich in letzter Zeit öfter an Ketten gesehen haben. Ich fand es so einfach hübscher, weil ich nicht die perfekten blauen Clips gefunden habe. Herstellungszeit lag unter zwei Stunden. Das geht für ein schnelles „Willkommen im Leben, neuer Erdenbürger“-Geschenk klar.

Schnullerkette-Elefant-sw

 

Elefantenparade


Die Nachwuchsproduktion in meinem Bekanntenkreis reißt nicht ab. Diesmal wurde eine Kinderwagenkette mit Elefanten gewünscht. Gesagt, getan – drei Elefanten nach der Anleitung von Emilie gehäkelt, liebevoll mit Holzperlen und Lederschnur zu einer Parade aufgereiht und fertig ist das herzallerliebste Stück.

Es lohnt sich die Elefanten in zwei Schritten zu fertigen. Erst die Unterseite zusammennähen und die Füße sowie den Rüssel füllen. Und erst beim Aufreihen den Rücken schließen, nachdem der Elefant gefüllt ist – sonst zieht man mit dem Lederband gerne mal die halbe Füllwatte raus.
Vollkommen geschlechtsneutral habe ich mich am Originalfarbton der Wildtiere bedient und nur mit dem mittleren Exemplar etwas Farbe ins Spiel gebracht, wie man sieht. Die Holzkugeln habe ich mit Martha Stuarts speichelechter und waschmaschinenfester Acrylfarbe lackiert, da mir die gefärbten im Handel zu sehr nach Plastik rochen. Dann doch lieber selber machen und den Farben der ehemaligen Knastschwester vertrauen, die in Test immer ganz gut abschnitten. Auf Quietsche- oder Rassel-Effekte habe ich diesmal verzichtet. Es soll schließlich ein entspannter Spaziergang für die frischgebackenen Eltern werden…